Widerspruch einlegen und Reklamationen anbringen

By | 10. August 2014

Widerspruch einlegen – So klappt es

342878_web_R_K_by_einzmedia_pixelio.deSie können zum Beispiel gegen Bußgeldbescheide, falsche Rechnungen, falsche Leistungsanforderungen usw. Widerspruch einlegen. Dies dient dazu einer gegen Sie ausgesprochenen Benachteiligung zu widersprechen. Sie möchten also zum Beispiel eine Leistung aus verschiedenen Gründen nicht zahlen und legen deshalb Widerspruch ein. Sie widersprechen damit einer gegen Sie gewandte Entscheidung.
Dazu gehören auch Reklamationen von Produkten oder Dienstleistungen die Ihren Vorstellungen von Qualität nicht entsprechen.

Meiner Meinung nach sollte jeder, der sich nicht korrekt behandelt fühlt es in Erwägung ziehen Widerspruch einzulegen oder eine Reklamation an das Unternehmen zu richten. Dabei sollten Sie jedoch sehr reflektierend agieren. Also Ihre Nachteilsvermutung erst überdenken und überlegen ob Sie wirklich im Nachteil sind. Es ist reine Zeitverschwendung wenn Sie bei offensichtlichen Angelegenheiten einen Widerspruch einlegen sollten. Zumal es unter Umständen auch sehr peinlich werden kann. Es sind deshalb auch einige Punkte dabei zu beachten.

So legen Sie meist erfolgreich Widerspruch ein und

  1. Die richtigen Kontaktdaten
    Es ist sehr wichtig, dass Sie die richtigen Kontaktdaten benutzen. Also auf die Ansprechpersonen achten, die richtige Anschrift wählen oder auch die korrekte E-Mail Adresse. Sollten Sie zum Beispiel einen Bußgeldbescheid erhalten haben und möchten nun Widerspruch einlegen, schauen Sie bitte auf dem Schreiben an Sie nach der Kontaktperson. Bei einer Reklamation können Sie auf den Internetseiten der Unternehmen unter dem Punkt „Impressum“ die E-Mail Adresse benutzen. In beiden Fällen waren Sie die Möglichkeit, dass Ihr Anliegen zügig bearbeitet wird und nicht erst über die falschen Schreibtische geht.
  2. Freundlich bleiben und Rechtschreibung
    Bleiben Sie in Ihren Ausführungen bitte immer freundlich und treten Sie den Personen respektvoll gegenüber. Sie wollen ja schließlich eine positive Einigung erreichen und niemanden vergraulen.
    Wichtig sind zudem ein angemessener Satzbau und eine vernünftige Rechtschreibung. Um die Seriosität zu unterstreichen.
  3. Genauen Verlauf darlegen
    Erklären Sie den genauen Ablauf wie Sie darauf kommen einen Widerspruch einlegen oder eine Reklamation anbringen zu wollen. Beziehungsweise welche Schritte bereits getätigt wurden. Stellen Sie heraus warum Sie recht haben und nicht die gegnerische Partei.
  4. Ihre Ansicht unterstreichen
    Erklären Sie Ihre Sicht der Dinge. Was hat Sie zu welchen Schritten bewegt? Was denken Sie ist die richtige Ansicht? Geben Sie hierbei gerne auch mal einen Fehler zu und bestehen Sie nicht nur steif und fest auf Ihre Meinung.
  5. Eine Forderung aufstellen
    Wenn Sie einen Widerspruch einlegen oder etwas Reklamieren kann es hilfreich sein auch gleich eine Forderung mit einzubringen. Was möchten Sie also erreichen? Soll ein Bescheid komplett zurück genommen werden? Oder ein Antrag genehmigt werden? Vielleicht möchten Sie aber auch nur einen Rabatt von 10% erreichen.
    Bei Reklamation kann man sich auch gerne überraschen lassen was die Firmen einem anbieten.

Ich hoffe ich konnte Ihnen einige Informationen rund um die Themen Widerspruch einlegen und Reklamationen anbringen geben. Wenn Sie noch Fragen oder Anregungen haben, können Sie gerne die Kommentarfunktion benutzen.

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